Autonomes Seminar der Humboldt-Universität zu Berlin

Reihe 1 - Lektürekurs

Einladung zum zweiten Treffen in der Reihe "Nachdenken über Freiheit"  

Helmut Beck spricht über "Neurobiologie und Wille"


Donnerstag, 28. April 2016 von 18:30 - 20:30 Uhr

Seminargebäude der Humboldt-Universität, Invalidenstrasse 110, Raum 293 (ehrenamtlich, frei und offen für alle)

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Do, 21. April 2016, 18:30 Uhr,
"Die Freiheit, die ich meine ...".

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Do, 21.01.2016, 18:30 bis 20:30 Uhr:

Seminargebäude der Humboldt-Uni, Invalidenstraße 110, Raum 293

Reihe "Nachdenken über Religion und Gott": "Meister Eckhart - Eine Einführung in sein religiöses Denken"

Der Dominikaner-Mönch Eckhart lebte 1260-1329, zu einer Zeit also, als Europa sich in einer epochalen Krise befand. Seine Schriften wurden durch päpstlichen Erlass als häretisch verurteilt. Die Neuzeit ging subtiler vor: sie rechnete ihn der "Mystik" zu – was der Aufforderung gleichkam, ihn als Denker nicht ernst zu nehmen. Wir haben viel Anlass, dem nicht zu folgen. Die deutsche Philosophie wäre ohne Eckarts Sprachschöpfungen buchstäblich kaum zu Wort gekommen. Von ihm aus können wir zudem einem Zwillingsproblem unserer Zeit begegnen: einerseits der Verfolgung reformorientierter Muslime, andererseits der Verrohung Europas gegenüber seiner eigenen wie auch fremder religiöser Überlieferung. Und nicht zuletzt stellt er vor die Frage: Wie sollen wir leben?

Die Veranstaltung wird von Jan Köttner geleitet; als Textgrundlage dienen von T. Scheufele in vereinfachte Sprache übertragene Auszüge aus Eckarts Predigten. 

Die Sammlung kann per e-mail angefordert werden bei:  jankoettner@web.de

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Do, 07.01. 2016, 18:30 bis 20:30 Uhr:

Seminargebäude der Humboldt-Uni, Invalidenstraße 110, Raum 293

Reihe "Nachdenken über Religion und Gott":

Wir diskutieren den "APPELL DES DALAI LAMA AN DIE WELT - Ethik ist wichtiger als Religion"

Der Bezugstext kann bis Mittwoch, 6.1.16 unter: autonomes.seminar@t-online.de angefordert werden.

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Donnerstag, 16. Juli 2015 von 18:30 bis 20:30 Uhr
Seminargebäude der Humboldt-Uni, Invalidenstraße 110, Raum 293
Wolfgang Welsch: Mensch und Welt –
Eine evolutionäre Perspektive der Philosophie – Teil 4
(1) Der Abschluss der Welsch-Lektüre ist den offenen Fragen an die acht Vorlesungen des
Wolfgang Welsch gewidmet.
(2) Danach versuchen wir Übereinstimmungen und Unterschiede zu Heideggers Denken des Seins zu ergründen.
(zu 2) Wolfgang Welsch kritisiert Martin Heidegger als einen Denker der „Onto-
Anthropozentrik“. Heidegger habe zwar den Fundamentalitätsanspruch der Anthropologie
kritisiert, „[…] demzufolge <etwas nur erkannt und verstanden> ist, <wenn es eine
anthropologische Erklärung gefunden hat> (Heidegger: Kant und das Problem der
Metaphysik, S.191). Die Anthropologie unterbestimme den Menschen, wenn sie ihn allein
von ihm selbst aus bestimme. Der Mensch müsse grundlegend aus seinem Bezug zum Sein bestimmt werden: „[…] denn so etwas wie einen Menschen, der einzig von sich aus nur Mensch ist, gibt es nicht.“ (Heidegger: Die Frage nach der Technik, S.36)
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Donnerstag, 2. Juli 2015 von 18:30 bis 20:30 Uhr
Seminargebäude der Humboldt-Uni, Invalidenstraße 110, Raum 293 
Wolfgang Welsch: Mensch und Welt – Eine evolutionäre Perspektive der Philosophie
Verantwortlich: Thomas H. und Jürgen: Wir präsentieren und besprechen die 8. Vorlesung.  
Wolfgang Welsch fasst seine 8. Vorlesung wie folgt zusammen: „In der 8. Vorlesung gehe ich einen Schritt weiter und betrachte die Kognition aus dem Blickwinkel der Welt: als eine Strategie des Seins, durch welche dieses nicht nur epistemisch [d.h. die Erkenntnis betreffend] seine eigene Erfassung betreibt, sondern sich auch ontologisch [d.h. das Wesen des Seins betreffend] weiter vorantreibt.“ (S. 8)   Die 8. Vorlesung kann als PDF-Datei bei: autonomes.seminar@t-online.de angefordert werden.
Falls noch Vorbereitungsmaterialien hereinkommen, werden sie am Mi, 1.7.15, versandt.
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Donnerstag, 18. Juni 2015 von 18:30-20:30 Uhr
Seminargebäude der Humboldt-Uni, Invalidenstraße 110, Raum 293
Einladung zur Lektüre von Wolfgang Welsch: „Mensch und Welt - Eine evolutionäre Perspektive der Philosophie“  
Verantwortlich: Thomas H. und Jürgen: Wir präsentieren und besprechen die
Vorlesungen 6 + 7: Welschs Blick auf die Evolution und Kognition.
 
Vorschau: Am Do, 2.7. wäre dann die Lektüre der 8. Vorlesung dran: Welschs Resümee
"Kognition aus dem Blickwinkel der Welt: als eine Strategie des Seins" (Vorwort, S. 8).
Wir wollen dazu gemeinsam in den Text schauen. Die Kopien der 8. Vorlesung mit den
dazugehörigen Fußnoten werden am Do, 18.6.2015, verteilt. Sie können aber auch als
PDF-Datei bei der Kontaktadresse angefordert werden.
 
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Donnerstag, 04. Juni 2015 von 18:30-20:30 Uhr (wird am 18. Juni fortgesetzt) Seminargebäude der Humboldt-Uni, Invalidenstr. 110, Raum 293 ehrenamtlich, (entgelt-)frei und offen für alle
 
Einladung zur Lektüre von Wolfgang Welsch: „Mensch und Welt - Eine evolutionäre Perspektive der Philosophie“   Gibt es zu der modernen Denkform, der zufolge in allem vom Menschen auszugehen und alles auf den Menschen zurückzuführen ist, tatsächlich keine Alternative, oder ist es an der Zeit, über sie hinauszugehen? Kann der Mensch die Welt erkennen, wie sie ist, oder kann er sich nur eine menschlich gedeutete Welt zurechtlegen?  Wir diskutieren die erste bis fünfte Vorlesung, deren Kurz-Zusammenfassungen angefordert werden können unter: autonomes.seminar@t-online.de 
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Donnerstag, 21. Mai 2015 von 18:30-20:30 Uhr
Seminargebäude der Humboldt-Uni, Invalidenstraße 110, Raum 293
Einladung zur Nietzsche-Lektüre
„Gott ist tot. Gott bleibt tot. Na und? ...“
... was soll denn daran so schlimm sein? Haben wir nicht genug, worauf wir ausweichen können?" - "Worauf zum Beispiel?" - "Den Menschen" - "Uns selbst" - "Die Liebe" - "Und das Sein: Gott kann man töten, das Sein dagegen nicht: es kann nur vergessen werden" - so eine im Autonomen Seminar vertretene These. Aber was könnte das heißen? Und ist der Tod Gottes damit abgetan? "Ich komme zu früh", sprach der Tolle Mensch, "Dies ungeheure Ereignis ist noch unterwegs und wandert – es ist noch nicht bis zu den Ohren der Menschen gedrungen."   Anknüpfend an die Veranstaltung vom 29. Januar "Über Irrsinn und Befremden" kehren wir noch einmal zu Nietzsches Aphorismus 125 aus der Fröhlichen Wissenschaft zurück und fragen, ob Nietzsches Verkünder jener Todesanzeige, für uns zu spät oder immer noch zu früh kommt.   Der Nietzsche-Text „Der tolle Mensch“ kann angefordert werden bei: autonomes.seminar@t-online.de
 
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Martin Heidegger "Der Satz vom Grund" 2. Lektüresitzung

Do, 30.4.2015, 18:30 – 20:30 Uhr im Raum 293 des
Seminargebäudes der Humboldt-Universität in der Invalidenstraße 110, 10115 Berlin
(gegenüber U6-Bf Naturkundemuseum)

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Martin Heidegger "Der Satz vom Grund" 1. Lektüresitzung

Do, 16.4.2015, 18:30 – 20:30 Uhr im Raum 293 des
Seminargebäudes der Humboldt-Universität in der Invalidenstraße 110, 10115 Berlin
(gegenüber U6-Bf Naturkundemuseum)

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2. Hommage an Heideggers Denken des Seins

am Do, 26.3.2015, 18:30 – 20:30 Uhr im Raum 293 des
Seminargebäudes der Humboldt-Universität in der Invalidenstraße 110, 10115 Berlin
(gegenüber U6-Bf Naturkundemuseum)

(1) Wo genau liefert Heideggers Denkweg Andockpunkte für völkische,
nationalsozialistische und antisemitische Ideologien, Denkfiguren und Ressentiments?
(1a) Sind diese Andockpunkte zwingend-logische oder "nur" mögliche Folgen des
Seinsdenkens?
(1b) Muss eine Denkweise, die Andockpunkte für Nationalsozialismus und Antisemitismus
liefert, verurteilt werden, weil sie diese Andockpunkte möglich macht?
(2) Wie vereinnahmen völkisch-rechtsextreme Gruppen das Heideggersche Denken des
Seins für ihre Zwecke?!- genauer: Liegt überhaupt eine Vereinnahmung vor?

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Hommage an Heideggers Denken des Seins
Donnerstag, den 19. März 2015, 18:30 – 20:30 Uhr im Raum 293 des
Seminargebäudes der Humboldt-Universität in der Invalidenstraße 110, 10115 Berlin
(gegenüber U6-Bf Naturkundemuseum)

Zwei Positionen werden diskutiert:

1.

 Warum jetzt eine Hommage auf Heideggers Denken des Sein?
... weil derzeit die Person Heidegger als Nationalsozialist und Antisemit ins kollektive
Gedächtnis eingeprägt wird. Wer den Namen Heidegger hört, soll endgültig und für
immer Nazi und Antisemit und „totalitärer Denker“ (Vasek/Hohe Luft) assoziieren.
... weil vor allem aber Heideggers Werk als Denkweg, Denkweise und Werkphilosophie
pauschal als nationalsozialistische und antisemitische Philosophie gebrandmarkt wird.
Solches Bestreben gipfelt in solcher Schlussfolgerung: „Heideggers Sein ist sehr wohl
antisemitischen Wesens“, so Georges-Arthur Goldschmidt in seiner Besprechung in der
„Quinzaine littéraire“.
Hängen bleiben soll: „Heideggers Philosophie ist im Kern anti-liberal, anti-demokratisch,
anti-humanistisch, anti-rational.“ (Vasek/Hohe Luft).
Wer Seinsdenken hört, soll endgültig und für immer solches Denken als antisemitische
NS-Philosophie verabscheuen.
Genau darauf zielt die Debatte der Heidegger-HasserXinnen* und StellensucherXinnen.
(Anmerkung WR: Das X repräsentiert das Dritte Geschlecht neben dem Weiblichen und
Männlichen)
Martin Heidegger hat zu Lebzeiten verfügt, dass seine Schwarzen Hefte am Schluss der
Gesamtausgabe veröffentlicht werden sollen. Was heißt das? Er wollte, dass seine
antisemitischen und völkischen Ressentiments bekannt werden. Er wusste, dass diese
Aussagen seinem Ruf schaden. Heidegger hat sich somit selbst als Heiligengestalt des
Seinsdenkens demontiert. Er hat aus eigenstem Entschluss seine Aura zerstört.
Gleichwohl macht er es den StellensucherXinnen schwer. Hunderte Seiten
verschwurbelter, teilweise öder Kommentare müssen sie lesen, bis sie –endlich- die eine
oder andere „Stelle“ finden, um sich dann angemessen „empören“ zu können.
Aber genau das sollte geschehen. Heidegger selbst liefert die Empörungsvorlage, und
sie empören sich. Heidegger ent-larvt seine Ressentiments, und die StellensucherXinnen
berühmen sich, Heidegger ent-larvt zu haben. Heidegger ist eben ein Filou.
Aber warum geschieht diese von Heidegger selbst inszenierte Demontage des Autors
samt seines Denkens? Warum und worumwillen gerade jetzt? Was ist der Sinn?
Weil das Heideggersche Denken des Seins eine Fundamentalkritik ermöglicht, eine
Fundamentalkritik ...
- der technisch-kapitalistischen Verhältnisse (des Gestells);
- der vielgestaltigen Systeme des vollendeten Nihilismus;
- des mörderischen Subjektivismus und
- des Denkens in der tödlichen Logik der Wert- und Unwertsetzung des Wert- und
Verwertungsdenkens.
Weil Heideggers Seinsdenken uns begreifbar macht, dass und wie das losgelassene
rechnende, menschenzentrierte Denken Ungeheuer wie Auschwitz (und Hiroshima,
Tschernobyl, Fukushima, Terrorkrieg und Kriegsterror, ökosoziale Katastrophen,
gigantische Ungleichheit, Artensterben u.v.m.) gebar, gebiert und gebären wird.
Weil es begreifbar macht, dass die immense Gefahr besteht,
- „dass der Mensch verschwindet wie am Meeresufer ein Gesicht im Sand“
(Foucault, Die Ordnung der Dinge);
- dass Auschwitz in noch schrecklicherer, wenngleich anderer Gestalt,
wiederkehren wird, wenn "eines Tages das rechnende Denken als das einzige in
Geltung und Übung bliebe." (Gelassenheit, S.25).

2.

Heideggers Wille zur Macht
Kurzbeitrag von Jan Koettner zur Seminar-Veranstaltung unter dem Titel „Hommage an
Heideggers Denken des Seins“ am 19. März 2015
Ich möchte auf eine 1939 notierte Passage aus den Schwarzen Heften hinweisen. Der darin erwähnte Edmund Husserl war Heideggers akademischer Lehrer und machte 1933 im Zuge der Entfernung von Juden aus der deutschen Universität seinen Lehrstuhl für Heidegger frei.

„Die zeitweilige Machtsteigerung des Judentums aber hat darin ihren Grund, dass die
Metaphysik des Abendlandes, zumal in ihrer neuzeitlichen Entfaltung, die Ansatzstelle
bot für das Sich-breitmachen einer sonst leeren Rationalität und Rechenfähigkeit, die
sich auf solchem Wege eine Unterkunft im Geist verschaffte, ohne je die verborgenen
Entscheidungs bezirke von sich aus fassen zu können. Je ursprünglicher und
anfänglicher die künftigen Entscheidungen und Fragen werden, umso unzugänglicher
bleiben sie dieser 'Rasse'. So ist Husserls Schritt zur phänomenologischen Betrachtung
unter Absetzung gegen die psychologische Erklärung und historische Verrechnung von
Meinungen von bleibender Wichtigkeit; und dennoch reicht sie nirgends in die Bezirke
wesentlicher Entscheidungen, setzt vielmehr die historische Überlieferung der
Philosophie überall voraus. Die notwendige Folge zeigt sich alsbald im Einschwenken
in die neukantische Transzendentalphilosophie, das schließlich ein Fortschreiten zum
Hegelianismus im formalen Sinne unvermeidlich machte. Mein Angriff gegen Husserl
ist nicht gegen ihn allein gerichtet und überhaupt unwesentlich; der Angriff geht gegen
das Versäumen der Seinsfrage, d.h. gegen das Wesen der Metaphysik als solcher.“
Heidegger fühlte sich vom „Judentum“ in der Umsetzung seines Entwurfs, wie er ihn in Seinund Zeit vorgedacht hatte, gestört und erhoffte sich von Hitlers Machtergreifung Abhilfe. Die Nationalsozialisten mochten unberechenbar und gefährlich erscheinen, aber
Unberechenbarkeit war für Heidegger ja gerade ein Vorzug, ein Hoffnungsschimmer auf
Überwindung der herrschenden „leeren Rationalität und Rechenfähigkeit“. Er hoffte, sich
auf dem Rücken dieses entschlossenen, entfesselten Tieres dem Horizont der Seinsfrage
nähern zu können: „Die große Erfahrung und Beglückung, dass der Führer eine neue
Wirklichkeit erweckt hat, die unserem Denken die rechte Bahn und Stoßkraft gibt.“
(Schwarze Hefte, Herbst 1932). Er erwartete nicht, dass die Nazis eher Zugang zu den
„verborgenen Entscheidungsbezirken“ hätte als das Judentum, sondern nur, dass sie
Heideggers Denken „Stoßkraft“ geben, dass sie sein Denken ermächtigen. Er sah einem
befreienden, entsubjektivierenden Ereignis entgegen: der Verschmelzung des Weisen und
der Bestie zu einem schicksalhaften Gespann, das zu mächtig war, um sich auf akademische Scharmützel („mein Angriff gegen Husserl“) zu bescheiden: „der Angriff geht gegen das Versäumen der Seinsfrage, d.h. gegen das Wesen der Metaphysik als solcher“. Dank Heideggers Lektüre von „Mein Kampf“ wusste er schon im Jahr 1931, dass die
unberechenbare Bestie das richtige Gespür habe, wer in diesem Kampf der eigentliche Feind sei: das Judentum eben. Denn zu ihm verhielten sich Bolschewismus und Amerikanismus wie zwei Golems, die vom gleichen jüdischen Rechenzentrum aus sicherer Entfernung gesteuert wurden:
"Das Weltjudentum, aufgestachelt durch die aus Deutschland herausgelassenen
Emigranten, ist überall unfaßbar und braucht sich bei aller Machtentfaltung nirgends an
kriegerischen Handlungen zu beteiligen, wogegen uns nur bleibt, das beste Blut der
Besten des eigenen Volkes zu opfern.“ (XV, 1941)

© 2012 Autonomes Seminar der Humboldt Universität zu Berlin